Das iPad mini 8 ist ein leistungsstarkes, hochwertig verarbeitetes Tablet, doch seine Preisgestaltung und die Auswahl der Funktionen werfen Fragen dazu auf, wie zugänglich Apples Einstiegsgeräte noch sind. In einem Meinungsbeitrag von Tom’s Guide bezeichnet der Autor das OLED-Display und die IP67-Wasserbeständigkeit als bedeutende Hardware-Upgrades, argumentiert jedoch, dass Kunden an anderer Stelle kostspielige Kompromisse eingehen müssen.

Das Tablet ist ab 699 US-Dollar erhältlich. Dem Artikel zufolge verfügen die Basis- und Mittelklassekonfigurationen über eine Version des A20 Pro mit einer Fünf-Kern-CPU und einer Sieben-Kern-GPU, während das 512-GB-Modell zum Preis von 1.000 US-Dollar eine Sechs-Kern-CPU und eine leistungsfähigere Neural Engine erhält. Der Autor beschreibt dies als speicherabhängige Preisstaffel, über die man Zugang zum vollständigen Chip erhält, merkt jedoch an, dass die meisten Nutzer den Unterschied im Alltag möglicherweise nicht bemerken werden.

Der Artikel weist außerdem auf die Bildwiederholrate des Displays von 60 Hz und das Fehlen von Face ID hin. Die Frontkamera befindet sich nun an der Querformatkante, doch Apple hat keine Gesichtserkennung hinzugefügt. Der Autor vermutet, dass diese Auslassungen dazu beitragen könnten, das mini vom teureren iPad Pro abzugrenzen, räumt jedoch ein, dass dies eine Interpretation und keine bestätigte Erklärung von Apple ist.

Der Beitrag bringt den höheren Preis mit steigenden Speicher- und Komponentenkosten in Verbindung, darunter einem weltweiten Speichermangel, den Apple-CEO John Ternus dem Artikel zufolge als beispiellos bezeichnet hat. Er argumentiert, dass das OLED-Panel und die überarbeitete Hardware dazu beitragen, das mini als Premiumprodukt zu positionieren, statt eine kostengünstigere Option beizubehalten.

Trotz seiner Kritik bezeichnet der Autor das iPad mini 8 als leistungsfähiges und attraktives Gerät und meint, Käufer könnten damit zufrieden sein. Die Sorge besteht darin, dass der Zugang zu Apples neuester Hardware und die Funktionen, die teureren Modellen vorbehalten sind, das Einstiegsangebot des Unternehmens immer weniger erschwinglich machen.

Quellen: Tom's Guide.