Das iPhone 18 Pro ist eine leistungsfähige Kamera für viele verschiedene Situationen: Es verfügt über mehrere integrierte Objektive und erweiterte Fotografische Stile. Ein Vergleich mit Fujifilms kompakter X-M5 verdeutlicht jedoch, warum eine separate Kamera für Menschen, die mehr direkte Kontrolle und ein bewusstes Aufnahmeerlebnis wünschen, weiterhin attraktiv sein kann.

Bei dem Vergleich geht es weniger darum, welches Gerät technisch bessere Bilder macht, sondern vielmehr darum, wie beide die Kreativität unterstützen. Beide bieten Möglichkeiten, Fotos schon bei der Aufnahme einen unverwechselbaren Look zu verleihen, statt jedes Bild anschließend zu bearbeiten. Zu den neueren Stilreglern des iPhones gehören Körnung, Bloom und manueller Weißabgleich; Fujifilm-Nutzer können hingegen von Filmen inspirierte „Rezepte“ installieren und teilen. Der Test kam zu dem Ergebnis, dass sich mit beiden Systemen ähnliche Stimmungen erzeugen lassen, Fujifilms Rezepte jedoch eine feinere Steuerung ermöglichen und sich leichter speichern und teilen lassen.

Die Mobilität ist einer der deutlichsten Vorteile des iPhones. Es passt in die Tasche und ist sofort einsatzbereit, wenn sich eine Gelegenheit zum Fotografieren bietet. Für eine spiegellose Kamera ist die X-M5 klein, doch mit angesetztem Objektiv lässt sie sich schwerer ohne Tasche oder Gurt mitnehmen – insbesondere, wenn zusätzliche Objektive dabei sind. Dafür liegt eine Kamera besser in der Hand: Ihr Griff und die physischen Bedienelemente können sie angenehmer zu halten und schneller einzustellen machen als ein dünnes Smartphone, das über den Touchscreen bedient wird.

Die X-M5 unterstützt außerdem Wechselobjektive und bietet Fotografen damit Optionen vom Ultraweitwinkel bis zum Teleobjektiv. Diese Auswahl bringt allerdings zusätzliche Kosten und Gewicht mit sich. Das iPhone 18 Pro vereint mehrere Brennweiten in einem Gerät, darunter 13 mm, 24 mm, 28 mm, 35 mm, 48 mm, 100 mm und 200 mm. Bei einigen kommt digitales Zuschneiden oder Hochskalieren zum Einsatz, weshalb sie nicht an die Qualität eines professionellen Telezoomobjektivs heranreichen. Für die Alltagsfotografie kann diese Auswahl jedoch praktisch sein.

Für beide Produkte gibt es Zubehör. Das iPhone lässt sich mit Zusatzobjektiven und Filtern kombinieren, während die X-M5 mit Objektiven, Griffen, Hüllen, Blitzgeräten und Stativen individuell angepasst werden kann. Das Smartphone bietet noch einen weiteren praktischen Vorteil: Fotos lassen sich direkt auf dem Gerät bearbeiten und teilen, ohne sie vorher auf einen Computer übertragen zu müssen.

Diese Bequemlichkeit kann allerdings auch ablenken. Benachrichtigungen und Anrufe können das Fotografieren unterbrechen, während eine separate Kamera speziell für die Aufnahme von Bildern gedacht ist. Der Autor des Tests erklärte, dass er eine Kamera bevorzugt, wenn er gezielt zum Fotografieren aufbricht, das iPhone jedoch schätzt, wenn er eine leistungsfähige Kamera griffbereit haben möchte.

Die Entscheidung hängt vom Budget und davon ab, wie ernst jemand die Fotografie betreiben möchte. Das iPhone 18 Pro ist eine leistungsstarke All-in-one-Lösung für alltägliche Fotos, während eine Kamera wie die Fujifilm X-M5 besser zu Menschen passen könnte, denen physische Bedienelemente, Wechselobjektive und ein bewussterer Aufnahmeprozess wichtig sind. Wer nur ein Gerät kauft, erhält mit dem iPhone eine vielseitige Kamera samt Smartphone-Funktionen; für ein gezielteres Fotografieerlebnis bleibt eine separate Kamera eine überzeugende Alternative.

Quellen: CNET.