Ratten suchen in den kälteren Monaten häufiger in der Nähe von Häusern nach Unterschlupf. Die National Pest Management Association (NPMA) berichtet, dass 45 % der jährlichen Nagetierbefälle im Herbst und Winter auftreten. Daher ist die Zeit vor dem Absinken der Temperaturen wichtig, um ein Grundstück auf Schwachstellen zu überprüfen.
Wanderratten und Hausratten können bei kaltem Wetter in wärmere Bereiche ziehen. Mögliche Verstecke sind die Isolierung unter einem Unterboden, Dächer, Garagen und Dachböden. In Innenräumen können sie sich hinter Kühlschränken, Geschirrspülern und Trocknern oder in der Nähe von Heizungen und Warmwasserleitungen aufhalten. Starker Regen kann sie ebenfalls ins Haus treiben.
Ratten können durch sehr kleine Öffnungen eindringen und sich durch Spalten zwängen, die ungefähr so groß wie eine Vierteldollarmünze sind. Um den Zugang zu erschweren, sollten Wände, Türen, Fenster und andere Öffnungen an der Außenseite überprüft werden. Kunststoff, Gummi und herkömmliche Vinyl-Dichtmasse können durchgenagt werden. Kupfergewebe kann dagegen verwendet werden, um Löcher zu füllen, und anschließend mit Silikondichtmasse abgedeckt werden.
Auch die Pflege des Außenbereichs kann helfen. Rasen sollte kurz gehalten und Bewuchs in der Nähe des Hauses zurückgeschnitten werden, insbesondere Kletterpflanzen wie Efeu an Wänden und Fenstern. Überwucherte Pflanzen können Deckung und Wege zu möglichen Eintrittsstellen bieten.
Müllbehälter sollten in gutem Zustand gehalten werden, da rissige oder beschädigte Tonnen und offen zugänglicher Müll Ratten anziehen können. Auch Vogelfutterstellen können Nagetiere anlocken, besonders im Winter. Die Quelle empfiehlt, mit der Vogelfütterung bis zum Frühjahr zu warten oder geschälte Samen zusammen mit einem Eichhörnchenschutz zu verwenden, wenn weiterhin Vögel gefüttert werden.
Garagen verdienen besondere Aufmerksamkeit, wenn sie Lebensmittel oder Tierfutter enthalten. Diese Vorräte sollten in luftdichten, rattensicheren Metallbehältern aufbewahrt werden. Lebensmittel im Haus sollten ebenfalls in luftdichten Kunststoff- oder Glasbehältern geschützt werden.
Zugluftstopper für Türen mit Nagetierschutz können dabei helfen, kleine Spalten unter Außentüren zu schließen, einschließlich der Türen zwischen Wohnhaus und Garage. Eine Überprüfung dieser Bereiche vor dem Eintreffen kalten oder nassen Wetters kann verhindern, dass Ratten einen warmen Weg ins Haus finden.
Quellen: Tom's Guide.