Nutzer von Fitbit Edge und Fitbit Air, bei denen die automatische Trainingserkennung Aktivitäten übersieht, können versuchen, die erforderliche Mindestdauer für die Erfassung eines Trainings zu verkürzen. Die Option ist in der Google-Health-App verfügbar und kann für viele Aktivitätstypen auf 10 Minuten eingestellt werden.
Google-Wearables benötigen normalerweise sowohl eine anhaltend erhöhte Herzfrequenz als auch eine Mindesttrainingsdauer von 15 Minuten, um ein Training automatisch zu erkennen. Wird dieser Zeitgrenzwert auf 10 Minuten gesenkt, werden kürzere Einheiten möglicherweise erfasst. Die Einstellung lässt sich für Aktivitäten wie Gehen, Radfahren und „Alle anderen Trainings“ anpassen. Bei „Sport“-Trainings sind 15 Minuten die kürzeste verfügbare Option.
Zum Ändern der Einstellung öffnet man die Google-Health-App, tippt auf das Profilbild und geht dann zu „Google-Health-Einstellungen“ und wählt „Aktivität“ aus. Unter „Funktionseinstellungen“ öffnet man „Aktivitätserkennung“, wählt eine Aktivität aus und tippt auf „Mindestdauer“. Dann stellt man den Grenzwert auf 10 Minuten ein, tippt auf „Speichern“ und wiederholt die Schritte bei Bedarf für weitere Aktivitäten.
Wenn die App eine erkannte Aktivität falsch bezeichnet, können Nutzer den Trainingstyp bearbeiten. Der Quelle zufolge kann es Fitbit oder Pixel Watch außerdem helfen, bevorzugte Trainings besser zu erkennen, wenn mehr Aktivitäten protokolliert werden. Es kann bis zu 30 Minuten dauern, bis automatisch erkannte Aktivitäten in der Google-Health-App angezeigt werden.
Quellen: Tom's Guide.