Das DJI Mic Mini 2S ist ein drahtloses Mikrofon für Kreative, die einen ausgefeilten Klang möchten, ohne den Preis von DJIs Flaggschiffmodell zu zahlen. In seinem Test lobte Tom’s Guide die Klangqualität, die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen und die Akkulaufzeit, merkte jedoch an, dass Plosivlaute – insbesondere Wörter, die mit „p“ beginnen – scharf klingen können.
Das Mikrofon nimmt Audio im 32-Bit-Float-Format auf und bietet Kreativen damit einen großen Dynamikumfang, der in der Nachbearbeitung angepasst werden kann. Die Sender verfügen außerdem über 14,5 GB internen Speicherplatz, der laut Test für etwa 22 Stunden 32-Bit-Float-Aufnahmen oder 28 Stunden im 24-Bit-Float-Format ausreicht.
Die Geräuschunterdrückung war eine besondere Stärke. Tom’s Guide berichtete, dass die Mikrofone Hintergrundgeräusche, darunter Benachrichtigungstöne eines Laptops, reduzierten, ohne dass die aufgenommene Stimme dumpf klang. Der Tester stellte zudem fest, dass leisere Frikativlaute wie „s“, „sch“ und „f“ klar aufgenommen wurden.
Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu 11 Stunden pro Sender und 10 Stunden für den Empfänger. Mit dem Ladecase kommt die Gesamtlaufzeit auf bis zu 40 Stunden. Zu den Verbindungsmöglichkeiten gehören der USB-C-Empfänger, Bluetooth und ein 3,5-mm-Anschluss für herkömmliche Kameras. Kompatible DJI-Geräte können sich auch über das OsmoAudio-Ökosystem ohne Empfänger verbinden; außerdem unterstützt das System bis zu vier Sender.
Im Test werden zwei Nachteile genannt. Plosivlaute wie „p“, „b“, „d“ und „g“ können hart klingen, wobei Mikrofonposition und Aufnahmetechnik das Ergebnis beeinflussen können. Der zum Einstecken vorgesehene Empfänger ist außerdem so klobig, dass es schwierig ist, ein Smartphone flach hinzulegen oder aufrecht hinzustellen.
Die getestete Version mit zwei Sendern ist im Vereinigten Königreich für 169 £ gelistet, während eine Variante mit einem Sender 79 £ kostet. Laut Tom’s Guide ist das Mic Mini 2S in den USA noch nicht erhältlich. Der Test empfiehlt es Gelegenheits-Content-Creators, die ihre Audioqualität verbessern möchten, insbesondere bei Aufnahmen in lauter Umgebung, rät jedoch dazu, die Größe des Empfängers und seine Empfindlichkeit für Plosivlaute zu berücksichtigen.
Quellen: Tom's Guide.