Professionelle Organizer empfehlen, das Chaos in der Vorratskammer in sechs Schritten anzugehen: Regale ausräumen und reinigen, Lebensmittel sortieren, passende Aufbewahrungslösungen für den Platz auswählen, Produkte danach anordnen, wie oft sie verwendet werden, Etiketten anbringen und regelmäßige Ordnungsrunden einplanen.

Räumen Sie zunächst alles aus der Vorratskammer und prüfen Sie Haltbarkeitsdaten und Zustand der Lebensmittel. Entsorgen Sie Produkte, die abgelaufen, abgestanden oder nicht mehr genießbar sind, wischen Sie anschließend die Regale ab, reinigen Sie die Aufbewahrungsbehälter und fegen Sie den Boden. Regalauflagen können helfen, Oberflächen zu schützen und spätere Reinigungsarbeiten zu erleichtern, sagt die Organisatorin Catherine Benson.

Sortieren Sie die Produkte anschließend so, dass die Einteilung zu Ihren Einkaufs- und Kochgewohnheiten passt. Konserven, Nudeln und Backzutaten können jeweils eigene Kategorien bilden, oder Zutaten für bestimmte Mahlzeiten können zusammen aufbewahrt werden. Lisa Eckerle, Inhaberin von The Designer Organizer, sagt, eine Kombination aus Bereichen für bestimmte Mahlzeiten und Kategorien nach Lebensmittelart könne gut funktionieren.

Messen Sie Breite, Tiefe und Höhe der Regale aus, bevor Sie Behälter oder andere Ordnungshilfen kaufen. Erhöhungen sorgen dafür, dass Konserven leichter zu sehen sind, während Drehteller dabei helfen, Ecken zu nutzen und zu verhindern, dass Dinge hinten verschwinden. Körbe oder durchsichtige Behälter können Snacks und trockene Lebensmittel aufnehmen, so die Organisatorin Megan Barnhart. Drehteller eignen sich auch für häufig verwendete Produkte wie Öle, Soßen und Aufstriche.

Stellen Sie häufig verwendete Lebensmittel beim Einräumen in die Nähe der Tür zur Vorratskammer oder in die Mitte. Vorräte und seltener verwendete Produkte gehören weiter nach hinten oder an die Seiten. Eckerle empfiehlt, schwere oder selten benutzte Kleingeräte auf einer Höhe zwischen Knie und Schulter aufzubewahren, statt sie auf das oberste Regal oder den Boden zu stellen. Die Platzierung in den Regalen lässt sich außerdem so anpassen, dass bestimmte Produkte für Kinder oder Haustiere unerreichbar sind.

Etiketten können den Haushaltsmitgliedern dabei helfen, Produkte wieder an den richtigen Platz zu stellen. Ein Etikettiergerät ist eine Möglichkeit; laut Barnhart lassen sich aber auch Aufkleber und ein Marker verwenden.

Damit die Ordnung erhalten bleibt, empfiehlt Eckerle nach jedem Einkauf einen kurzen Ordnungsdurchgang und alle drei Monate eine gründlichere Überprüfung. Dabei können Haltbarkeitsdaten kontrolliert, angebrochene Lebensmittel entfernt und Produkte aussortiert oder gespendet werden, die nicht mehr zum Speiseplan des Haushalts gehören. Saisonale Änderungen bei Zutaten und Kochgewohnheiten können ebenfalls eine Umgestaltung der Vorratskammer erforderlich machen.

Quellen: Architectural Digest.